Der spannende Weg zum Übungs-Assistent

Turnen, Ballett, Tanzen. Du hast ein Hobby und möchtest nun mithelfen, dieses Hobby anderen zu vermitteln? Als Übungs-Assistent passt man auf, dass in der Halle kein Unfall passiert, gibt Turnern Hilfestellung oder verteilt Aufgaben. Anfang dieses Jahres wurde ich zum Übungsleiter-Assistent ausgebildet. Das Programm fand über den „Turngau Augsburg“ statt und ging über zwei Wochenenden.

Ausbildung zum Übungs-Assistent

Nach den organisatorischen Sachen bauten wir zwei Trampoline auf und uns wurden die Hilfestellungen erläutert. Mit dieser Info konnten wir vom Strecksprung bis zur Flugrolle hin üben. Als nächstes studierten wir eine kleine Tanzchoreographie ein. Schließlich hatten wir eine halbe Stunde Pause, bevor unsere Hausaufgabe erklärt wurde. Bis zum nächsten Sonntag sollte jeder eine Stunde vorbereiten und in seiner Gruppe halten. Dazu sollte Protokoll geführt werden, da dies für die nächste Woche noch von Bedeutung war. Anschließend hatten wir eine Übungseinheit Jugendturnen sowie Akrobatik.
Am Tag darauf begannen wir mit Rope Skipping (Seilspringen), was mit der Zeit auch ziemlich anstrengend wurde. Nachdem wir ein Spiel gespielt hatten, versuchten wir uns auch an Tricks. Da es nicht selten zu Verletzungen im Sport kommt, erhielten wir danach eine Einführung in Erste Hilfe und einige Informationen über Jugendschutz. Unter anderem durften wir dann auch Brillen mit beispielsweise 0,4 Dioptrien aufsetzen und uns so an einem Parcours versuchen. Dass es keinen gab, der diesen ohne Fehler gemeistert hatte, brauche ich glaube ich nicht zu erwähnen. Außerdem gab es noch sogenannte „Drogen-Brillen“, mit denen man nicht nur unscharf sah und die Entfernung nicht abschätzen konnte, sondern durch die die Welt noch bunter wurde. Im Anschluss hatten wir wieder eine Pause, um den Tag danach mit einem Zirkeltraining zu Kraft und Koordination abzuschließen. Hier wurden wir in Gruppen aufgeteilt, die eine eigene Aufgabe bekamen, die benötigten Geräte aufbauten und die Übung durchführten. Nachher war es Pflicht, diese vorzuführen und eine Altersgruppe sowie den Zweck der Übung zu bestimmen. Als alles erklärt war, konnten wir die verschiedenen Aufgaben der anderen ausprobieren.

Die Woche darauf befassten wir uns zuerst mit Einradfahren, Jonglage sowie der Slackline. Nach den grundlegenden Sachen wurde in diesen Bereichen auch mehr ausprobiert, beispielsweise sich auf die Slackline zu setzen und wieder aufzustehen. In der nächsten Stunde lernten wir, was für Spiele und Tänze man mit Kindern machen kann. Später, nach der Pause, lernten wir einiges über das Kinderturnen. Bis zum Ende um 18 Uhr blieben wir beim Thema Turnen, allerdings handelte es sich dann auch um höhere Altersstufen. Dabei machten wir einiges am Reck und erlernten auch hierzu die nötigen Hilfestellungen.
Am letzten Tag ging es mit Entspannungsübungen und Meditationen los, damit wir nicht zu nervös in die Lehrproben gingen. Dafür wurden wir in zwei Gruppen geteilt, in denen jeder einen Teil seiner vorbereiteten Stunde vorzeigen musste. Zwischendrin hatten wir eine Pause und abschließend gab es noch eine letzte Besprechung sowie die Ausgabe der Assistenten-Scheine für den Breitensport.

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