Girls’Day 2016 – ein Zukunftstag für Mädchen

Du wolltest schon immer mal Feuerwehrfrau werden? Oder Physikerin? An einem Tag im Jahr kannst du deinen Kindheitstraum ausüben. Jeder hat schon einmal vom Girls’Day gehört, doch wirklich dabei waren nur wenige. Dabei gibt es zahlreiche interessante Angebote in der Gegend.

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Seit 2001 gibt es den Mädchen-Zukunftstag in Deutschland und seitdem sind auch die Anzahl an Veranstaltungen und Teilnehmerinnen gestiegen. Der Girls’Day dient dazu, Mädchen ab der 5. Klasse typische „Männer-Berufe“ vorzustellen und Interesse daran zu wecken. Viele Universitäten bieten dazu auch Angebote für die unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen. So auch die Universität Augsburg.

Feuerwehrfrau_GirlsDay

Ich selbst war zwei Mal dort und habe mir Informatik A bzw. B angesehen.
Informatik A umfasst allgemein die Informatik. Als erstes wurde uns erklärt, dass Informatik für praktisch jeden Beruf brauchbar ist, da in Zukunft immer mehr mit Computern und neuer Software gearbeitet wird. Dann durften wir am Computer durch verschiedene Filter Restaurants usw. in einem bestimmten Umkreis suchen. Als nächstes konnten wir einen kleinen Roboter auf vereinfachte Weise so programmieren, dass er auf einer schwarzen Linie entlang gefahren ist.

Später haben uns Studenten ihr eigenes kleines Projekt gezeigt, welches ein Modell mit Solarplatten war. Dieses wurde von einem Licht bestrahlt und auf einer Anzeigetafel sah man die umgewandelte Energie. Wenn man jetzt aber eines der Solarfelder mit einem Tuch zugedeckt hatte, gab es einen kurzen Sprung in der sonst gleichförmigen Linie, der aber sogleich wieder ausgebessert wurde. Problematischer wurde es dann, wenn alle Solarzellen zugleich nicht mit Licht versorgt wurden. Derzeit wird daran gearbeitet, dieses Problem zu beheben.

GirlsDay2

Außerdem durften wir eine Mini-Drohne sowie einen Roboter, so wie er in Fabriken eingesetzt werden könnte, steuern, haben etwas zu Drohnen und der aktuellen Problematik mit der Paketauslieferung sowie zu selbstfahrenden Autos erfahren. Zum Schluss saßen wir wieder an Computern und konnten mit einem Programm etwas mit Formen und Farben „spielen“. Hier wurde uns gezeigt, wie neue Trickfilme produziert werden, also nicht mehr mühsam Zeichnungen durch Hand, sondern viele kopierte, leicht veränderte Bilder durch den Computer.

Humanoider-Roboter---ReetiInformatik B beschäftigt sich hingegen mit der Programmierung eines Roboters. Dieser hatte eine menschenähnliche Gestalt, da Roboter auch gerne zur Beschäftigung für ältere Leute dienen. Es fällt ihnen nämlich leichter mit dem Roboter zu kommunizieren, wenn er ein Gesicht hat und auch Mimik zeigt. Also haben wir uns ein mögliches Gespräch ausgedacht. Reeti, der Roboter, versteht Wörter wie „ja“ oder „nein“ und so konnte man das Gespräch durch die Programmierung in verschiedene Richtungen lenken. Je nachdem, welche Antwort gegeben wurde, ist Reeti mit einer Antwort und einer neuen Frage darauf eingegangen.

Parallel dazu gibt es aber auch einen Boys’Day, der „Frauen-Berufe“ an Jungs heranführt.

Der nächste Girls‘ & Boys‘ Day findet am 28. April 2016 statt.

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