Kreativworkshop „Wir machen einen Film“

Die Kulturpark West gGmbH, Augsburgs Zentrum für urbane Kulturen, hat eine Plattform für kreative Workshops aus Kunst und Kultur ins Leben gerufen. In Kooperation mit dem PopOffice, der hauseigenen Service- und Dienstleistungsstelle, wird das spannende Programm dreimal jährlich zusammengestellt.

Zum Beispiel gab es dieses Jahr das Angebot, zusammen mit der ausgebildeten Schauspielerin und Filmlehrerin Dagmar Franz-Abott einen eigenen Film zu drehen und sich vor und hinter der Kamera zu probieren. Philipp, einer der Teilnehmer berichtet euch heute, wie er den Workshop erlebt hat:

Hi, ich bin Philipp Salenbauch, 11 Jahre alt und komme aus Freienried, das ist bei Eurasburg.

philipp

Ich wollte in den Osterferien ein spannendes, tolles Ferienprogramm besuchen und fand das Angebot im Kunstwerk richtig klasse. Da ich schon Theater- und ein bisschen Filmerfahrung mitbrachte, wollte ich mal erleben, wie eine „echte“ Schauspielerin ihr Wissen weitergibt.
Außerdem war es toll neue Freunde zu finden, Spaß zu haben und in eine andere Rolle zu schlüpfen.

Wir waren ca. 15 Kinder unterschiedlichen Alters, fast nur Jungs und ein Mädchen. Vier Tage Zeit, um einen Film zu produzieren, das schien zunächst kaum vorstellbar. Nach längerer Diskussion einigten wir uns, dass es um eine Gang, eine Entführung und einen Apfelvirus gehen sollte.

Die Rollen wurden verteilt, Requisiten wurden überlegt und dann ging es auch schon los mit dem Dreh. Es gab viele lustige, aber auch schwierige Situationen. Richtig witzig war es, als einer beim Diskutieren einschlief, schwieriger war es schon eine längere Zeit in derselben Position auszuharren. Wir mussten natürlich jeden Tag die gleiche Kleidung tragen, damit der Film stimmig war. Da wir draußen drehten, bedeutete dies aber auch, Sonne und Regen auszuhalten, bis die Szene im „Kasten“ war und das dauerte manchmal ziemlich lange. Vor allem jemanden / etwas zu beobachten war mühsam, da man immer in eine Richtung starren musste.

Auch für die, die nicht schauspielern wollten, gab es Arbeit. Zum Beispiel Kameramann, Lichthalter etc. Zum Schluss haben wir uns auf den Filmtitel „Apfokalypse“ geeinigt.

Wir haben richtig gut zusammengearbeitet und uns manchmal auch aufgeteilt, um mehrere Szenen schneller zu schaffen. Mit einer Schauspielerin zu arbeiten und zu drehen war großartig, obwohl sie natürlich nicht immer für alle Teams gleichzeitig da sein konnte. Sie hatte viel Erfahrung und somit bekamen wir alle einen Einblick wie so ein Filmdreh abläuft.

Mir hat die „Prügelszene“ am besten gefallen, denn da konnte man sich richtig austoben, selbst wenn es manchmal weh tat.
Ich würde den Kurs jederzeit wieder machen, hatte viel Spaß und kann ihn nur weiterempfehlen.

Euer Philipp

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