Mein Praktikum in den Ulrichswerkstätten

Mit den Worten „soziale Einrichtung“ werden meist Organisationen assoziiert, die alte oder behinderte Leute pflegen.
Bei den Ulrichswerkstätten steht die Pflege allerdings an zweiter Stelle nach der Arbeit. Denn hier arbeiten nicht nur die Aufsichtspersonen, sondern auch die behinderten Menschen selbst.

Gartenbau

Hierbei gibt es verschiedene Arbeitsbereiche – Gartenbau, Wäscherei, Kantine, Werkstatt, Leichtmontage usw. Die Arbeit wird für viele unterschiedliche Firmen ausgeführt, von denen die Ulrichswerkstätten Aufträge erhalten. Diese sind ebenfalls breit gefächert. Allein bei der Leichtmontage fängt es an mit dem Aufkleben von Crème-Proben und geht hin bis zum Herstellen von Überzugmuttern.
Je nach Fähigkeit bekommt jede behinderte Person eine angemessene Aufgabe, die ohne Leistungsdruck ausgeführt werden kann. Zudem werden die Stärken durch Förderkurse verbessert. Solche Förderkurse umfassen das Lernen der englischen Sprache, Stricken, verschiedene Sportangebote, Basteln oder auch verschiedene Besichtigungen.

WerkstattDa sich die Ulrichswerkstätten so stark von anderen sozialen Einrichtungen unterscheiden, war es interessant für mich, dort ein Praktikum zu machen. Die Leute waren sehr offen und haben mich auch umher geführt. Als Arbeit habe ich unter anderem Arbeitsmaterialen weitergereicht, damit sie in richtiger Reihenfolge zusammen gesteckt werden. Dazu kamen Botengänge und weitere Aufgaben, zum Beispiel den Leuten vorzulesen.

Mehr Infos findet ihr hier.

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