Spielwies’n, Forscha, Modellbahn: Großer Spaß beim Entdecken, Staunen und Machen!

Ein ganzes Jahr mussten begnadete Spieler und Spielerinnen warten und nun war es wieder so weit. Die Spielwies’n ist zurück, zusammen mit FORSCHA, der Modellbahn und drei Sonderflächen. Dass wirklich einige Leute auf dieses Wochenende warteten, zeigt sich an den Besucherzahlen. Knapp 60.000 Personen besuchten das Messetrio, somit also noch mehr als 2013. Neben Bayern waren auch Nordrhein-Westfalener, Österreicher und Südtiroler vertreten.

Noch eine halbe Stunde vor Beginn der Messe wurden neue Spiele angeliefert und die Veranstalter bereiteten sich schon auf den Tag vor. Freitag war Familientag, Samstag die lange Nacht der Spiele. Das Angebot war mit rund 350 Ausstellern wieder einmal reichlich und um den großen Massen zu entfliehen, standen im Obergeschoss einige Räume zum Spielen frei. Die Anzahl an Spielen fasste über 3.000 und es wurden knapp zehn Turniere gespielt, unter anderem fand auch die Deutsche Meisterschaft von Siedler von Catan hier statt.

FORSCHA umfasste dieses Jahr knapp zwei Hallen und hundert Mitmachstationen. Hier fanden sich einige Studenten von Universitäten zusammen, die Experimente durchführten oder auch gerne erklärten, wie ein Satellit ausgestattet sein muss, um ins All zu gelangen. Einen Prototypen, der bereits für eine kurze Zeit im All war, konnte man auch sehen. Zudem gab es ein Modell für einen Space Elevator, der das geplante Projekt veranschaulichte. Neben den Vorteilen eines Aufzugs in den geostationären Orbit gibt es allerdings Probleme, die das Projekt behindern.
Des Weiteren konnte man einen Trichter sehen, aus dem Sand auf ein Laufband rieselte. Dieses ließ sich ankurbeln und je nach Geschwindigkeit ergab sich daraus eine Sinuskurve. Außerdem gab es einige Knobelspiele, ein Quiz, mehrere Roboter, einen 3D-Drucker und Stände, die Kindern auf vereinfachte Weise etwas erklärten. Unter anderem gab es eine App, „Recycling Master“, bei der Kleinkinder lernen können, Müll zu trennen.
Ein paar Stände konzentrierten sich auf den kreativen Bereich und boten an, Briefmarken auf eine Box für Stifte zu kleben oder Spiegel mit Mosaik-Steinchen zu bekleben.

In Halle 4 gelangte man zu den Modellbahnen, die bis ins kleinste Detail bearbeitet wurden. Hier gab es auch Lokomotiven, winzige Figuren und vieles mehr zu kaufen. Hier fanden sich sechzig Hersteller und zwanzig Modellbahnvereine zusammen.

Lokomotive2

Im Obergeschoss konnte man die Lego-Ausstellung von „Bricking Bavaria“ bewundern. Hier gab es vom Jurassic Parc über den Augsburger Perlachturm bis hin zu Bildern wie Blaues Pferd I von Franz Marc viel zu sehen.

Zu guter Letzt war oben das Angebot von XUND&AKTIV, aber auch draußen gab es einen sogenannten 3D-Flieger, der sich in alle möglichen Richtungen drehen ließ – kein Wunder, dass davor eine lange Schlange von Kindern stand.

3D-Flieger

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